24.03.2011, 15:48
Zitat:Wärst Du gekommen und hättest das Krankenhaus gesehen,
wären wir beim Gruseln schon zu zweit gewesen
Zumindest hätte ich in fließendem, notfalls fluchendem Französisch den Ärzten erklären können, dass Du etwas ganz Besonderes bist, das besonders gut behandelt werden muss.
Um den Rest wie Auto etc. hätte ich mich natürlich auch gekümmert, zwischen Händchenhalten und Trösten.
Zitat:Dann kommen in noch nicht ganz geklärter Reihenfolge
... Mandeln, Polypen, Dreitagebart, Fußpilze, Leber sowie
... alle anderen unnötigen bzw. bereits ruinierten Organe dran
Wer den Schaden hat, braucht für den Spott bekanntlich nicht zu sorgen:
Ist die Gewichtsklasse für die Leber und eventuell andere bereits ruinierte Organe schon bekannt? *wechduck*
Spaß beiseite, ich weiß, wie es ist, wenn in einem Notfall 1600 Km von zu Hause entfernt- oder nur 1000 von der Famile, die näher dran ist. Wenn die Autoschlüssel irgendwo im Fluss liegen, und sich zufällig in der Fototasche mit der durchnässten Kamera wenigstens der Reserveschlüssel, der auch Zündschlüssel war, findet.
Trotz der Hilfsbereitschaft aus allen Nationen, die mir am Pont du Gard auf dem Campingplatz entgegenkam-ich fühlte mich, bis meine entsetzte Freundin, die sich nach dem Spontanstart am Morgen unterwegs die Lockenwickler von Söhnen aus dem Haar holen ließ, eintraf, wahrlich von allen verlassen. Nur der Hund, der klebte an mir und durfte später sogar mit in die Polizeiwache.
Ohne die Hilfe meiner in Aix-en-Provence lebenden französischen Freunde hätte entschieden mehr Probleme bekommen.
Polizeiverhör auf Französisch war zumindest zu Anfang auch nicht so lustig, trotz bester Sprachkenntnisse.
Ach so, ja, seitdem weiß ich eine Auslandsschutz-Versicherung zu schätzen, der ADAC hat insgesamt über 12.000 DM übernommen.
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