15.07.2008, 15:18
Petra schrieb:Das zweite Bild hatte eigentlich auf derNein, nur nicht mein Geschmack.
linken Seite mehr Fleisch,
sprich Himmel gehabt, ich habe es weg geschnitten.
Nun gut , war also falsch
Und der ist kein alleinglückseligmachender Maßstab ;-)
Hat der Himmel so eine tiefe Farbe,
gebe ich gerne ein Stück mehr bei.
Das macht die Sache luftig
und bringt eine weitere satte, ruhende Farbe ins Spiel.
Petra schrieb:Bei meinem dritten Bild habe ich denMeinte ich - mit der Cam "abgeschnitten".
Laternenmast nicht weg schneiden müssen.
Ich habe diese Laterne bewusst so fotografiert.
Petra schrieb:Ich habe in einem anderen Forum darüber gelesen.Du brauchst zum Fotografieren
Er hat sich echt Mühe gegeben das ausführlich zu beschreiben.
Aber ich steige da nicht durch, war mir zu trocken und zu viele Zahlen der Berechnung bei.
weder die Zahlen noch eine Berechnung.
Nur beim Objektivkauf sollte man
den Unterschied der Brennweiten kennen.
- .Die analoge Kleinbildkamera hatte auf dem Film
...eine Bildgröße von 24x36 (in mm).
- .Der Sensor (also das frühere Bildfeld) bei DSRL misst
...je nach Hersteller zwischen 15x22 und 16x24.
- .Kompaktdigis müssen oft sogar mit 4,3x5,8 auskommen.
...Ist ja auch nicht so viel Platz in der Minikiste ;-)
Das Schlamassel fängt nun beim Objektiv an,
denn das produziert ein fixes Format, meist das Vollformat:
0150
![[Bild: 2670468013_4b248cc852.jpg]](http://farm4.static.flickr.com/3271/2670468013_4b248cc852.jpg)
Auf kleinere Sensoren passt natürlich nicht so viel drauf,
also wird die Brennweite künstlich verringert,
was bekanntlich einen breiteren Streuungswinkel ergibt:
0151
![[Bild: 2670468017_7d0e03f8b3_o.jpg]](http://farm4.static.flickr.com/3063/2670468017_7d0e03f8b3_o.jpg)
Im linken Bild haben wir den Vergleich
ziwschen analog und digital.
Rechts ist die Brennweite verkürzt,
das Motiv passt wieder auf den Sensor - sehr vereinfacht gesagt ;-).
Der Cropfaktor (auch "Brennweitenverlängerung" genannt,
was aber streng genommen nicht stimmt) bezeichnet also die Zahl,
mit der man eine Digibrennweite multiplizieren muss,
um auf die entsprechende Analogbrennweite zu kommen.
Da die verschiedenen Kameras mit unterschiedlich großen Sensoren arbeiten,
gilt der Crop 1,5 (manchmal hört man auch 1,6) nur als Faustregel.
Manche Kameras wie z.B. die 1D Mark III haben nur 1,3,
die D3 arbeitet sogar im Vollformat und kostet entsprechend.
Die "Brennweite" für unser Auge ist 55mm,
digitale Objektive mit Normalbrennweite haben also ca. 35mm.
Wenn man nun im Laden ein Objektiv 18-200 sieht,
sollte man natürlich darauf achten,
ob das Digi-Zahlen sind oder solche auf Kleinbild bezogen,
denn bei Erstem reicht der Zoom dann bis auf echte 300mm.
Ich hoffe, das war einigermaßen verständlich
(muss mich da selber immer wieder neu reindenken...),
und wenn jemand einen Fehler entdeckt hat - bitte melden ;-)
Und schenkt Euch ruhig das Nachmessen und Rechnen!
Die Maßstabtreue hatte heute Urlaub...
Gruß,
Hans
![[-]](https://forum.juergens-workshops.de/images/collapse.png)